Dreizehn mal Spieltrieb im goldenen Oktober, Teil 5

Von noodt Tue, 17 Oct 2006 19:05:00 GMT

copyright: Jens Stoewhase

Als wir nach zwölf Stunden Fahrt gegen Mitternacht in St.Gallen ankommen, spaltet sich die Gruppe in zwei Lager: Die eine Hälfte schaut sich auf dem Festival um und hört sich Blackmail an, bevor der nächste Club aufgesucht und bis morgens um sieben getanzt und getankt wird. Die andere Hälfte chillt im Hotel, wundert sich über die Freizügigkeit des Free TV und testet die Funktionstüchtigkeit der Rauchmelder. Am nächsten Mittag sind die Spuren der Zerstörung in dem ein- oder anderen Gesicht nicht zu übersehen. Da fast alle das Frühstück verpasst haben, schleppen wir uns zum Festivalgelände und starten mit Hilfe des dort vorhandenen Kaffee-Automaten einen Reanimationsversuch, der sogar einigermaßen gelingt. Aber erstmal gibt es ein freudiges Wiedersehen mit der Martin-Jondo-Band, die wir nicht nur aus Berlin kennen, sondern auch schon auf einigen Festivals im Sommer getroffen haben. Auch heute Abend spielen wir auf dem Talhof-Festival direkt nach Martin Jondo, der ebenfalls gerade auf Tour ist und häufig ein paar Tage vor uns in den gleichen Clubs gespielt hat. Big Up to Martin Jondo and da Ruffcats!

Die Jugend von St.Gallen scheint sehr party- und trinkfreudig zu sein. Unser Eindruck deckt sich mit den bisherigen Erfahrungen, die wir in der Schweiz gemacht haben. Die Location (eigentlich eine Turnhalle) macht es uns nicht leicht, eine richtige Konzertatmosphäre entstehen zu lassen, und ein Teil des Publikums muss sich so sehr auf seinen Gleichgewichtssinn konzentrieren, dass das Zuhören etwas zu kurz kommt. Wir machen uns nichts draus, feiern Martin Jondo uns seine geile Band ab und rocken danach ein knackiges Set mit neuen und alten Nummern, das den Schweizern auch tatsächlich zu gefallen scheint. Um dem Verfall unserer teilweise massiv übernächtigten Körper vorzubeugen, treiben wir´s an diesem Abend nicht all zu wild und gehen nach einer rührenden Abschiedszeremonie mit der Jondo-Band ins Hotel, schließlich ist auch die morgige Fahrt nach Wien kein Katzensprung.

Weiter in Teil 6

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Kommentare

  1. www.myspace.com/missflint26 sagte 9 Tage später:

    Es war in der Tat ein freudiges Wiedersehen mit reichlich KÄFFCHEN !! und SCHNITTCHEN!!

    Bis bald in unserer jeliebten Hometown, alta!

    Peace, die Flinte (im Korn)

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